Samstag, August 12, 2017

Rezension | Regina Meißner "Alytenfluch"


510 Seiten | Einzelband | Fantasy/Romantik | 04.12.2014 | Impress Verlag | 3,99€ | Hier kaufen

Inhalt

Alyten sind überirdisch schön, verführerisch und gefährlich. Abgeschottet von der Welt werden sie auf das einzige Lebensziel trainiert, das ihnen zusteht: den Mann zu töten, dessen Herz für sie schlägt. Ein Mythos? Leider nein, wie die siebzehnjährige Lyra Ahorn feststellen muss, als ihr eines Tages buchstäblich Flügel wachsen und sie sich unversehens im Internat der Penumbra wiederfindet. Bunt, schillernd und tödlich sind sie – genauso wie ihr Leben auch, nachdem man ihr eröffnet, dass sie eine von ihnen ist. Eine Alyte. Doch noch während sie darauf trainiert wird, den ihr zugewiesenen Mann zu verführen und gleichzeitig sein Ende zu sein, wird Lyra von der Liebe eingeholt…

Erster Satz

"Ich muss zurück nach Beauly."

Meine Meinung

Lyra soll eigentlich die Ferien bei ihrer Oma verbringen, da ihre Eltern sozusagen eine Pause von ihr brauchen. Doch auf einmal wachsen ihr Flügel und sie wird nach Penumbra verschleppt. Dem Ort, an dem sogenannte Alyten lernen, Männer zu verführen, um sie schließlich zu töten. Und Lyra ist nun eine von ihnen. Auch ihre neuen Gaben machen es nicht besser, dass sie jemanden töten muss. Doch sie ist nicht nur irgendeine Alyte und schließlich trifft sie auch auf die Liebe ihres Lebens, ehe sie von ihrer schrecklichen Aufgabe erfährt.

Lyra ist eigentlich ein gewöhnliches Mädchen, das einfach ein bisschen viel Ärger macht und eine schlimme Phase durchmachen musste. In Penumbra selbst ist sie dauerhaft negativ gestimmt, größtenteils weil ihr das Alyten-Leben überhaupt nicht gefällt.
Ich hatte von Anfang an große Schwierigkeiten mit Lyra, sie war so negativ und lustlos und hat es in meinen Augen überhaupt nicht richtig versucht. Von anderen Charakteren war ich leider auch nicht angetan, es gab ein paar Freunde, die aber eher nur Silhouetten-Haft dargestellt wurden.

Der Roman ist in der Ich-Form aus Lyras verfasst worden, bis auf einige Einzel-Kapitel in der Er-/Sie-Form aus anderen Sichten. Der Schreibstil ist ganz okay, aber irgendwie eher langweilig.

Puh. Ich habe es geschafft, ich habe endlich das Buch gelesen, das mich schon seit Jahren auf meinem SuB stört. Ich habe so viele Anläufe gebraucht und abgebrochen und neu angefangen und puuuuuh. Die Handlung hat sich schrecklich gezogen! Eigentlich wird erstmal ewig lange nur Lyras Leben in Penumbra erklärt und das wird nicht mal wirklich spannend gemacht. Es gab für mich keine spannende Handlung oder nur ein kleiner roter Faden, der mal vorbei schaut. 
Erst 100 Seiten vor Schluss hat mich die Handlung packen können, sodass ich wissen wollte, wie es wohl weiter geht. Danach hat es sich ungefähr 70 Seiten lang allerdings wieder ins Unendliche gezogen, sodass ich am liebsten einfach zum Ende geskippt hätte. Der Schluss war noch mal ganz aufregend, ich hatte nicht damit gerechnet und fand es ziemlich gut. Alles, was davor kam, macht das nur leider kaputt.

Fazit

Leider eine große Enttäuschung, die Handlung hätte mehr Potential gehabt, die Idee fand ich nicht mal schlecht. Es wurde nur einfach so langweilig geschrieben und umgesetzt, dass ich einfach nicht begeistert werden konnte. Lyras Charakter hat es mir auch noch schwerer gemacht, leider leider war dieses Buch ein großer Flop.

Mangelhaft

Liebst, Lara

0 Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

 
Impressum Lara Weßelmann | design by copypastelove and shaybay designs